Zu Beginn wird der Pokal des BGHW Präventionspreises „Die Goldene Hand“ gezeigt. Daneben erscheint die Überschrift: „Eckenschutz auf Augenhöhe - Regalsicherheit 100-mal verbaut“
Während das Firmengelände des Unternehmens „BBR Automotive in Geesthacht“ aus der Vogelperspektive gezeigt wird, sagt eine Sprecherstimme: “BBR Automotive ist ein weltweit tätiges Handelshaus mit Sitz in Geesthacht bei Hamburg.”
Antonio Berlinches, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens wird interviewt. Er sagt: “Wir importieren und exportieren Auto-Ersatzteile und vertreten darüber hinaus auch die deutsche, europäische Automobilindustrie in einigen Ländern.”
Danach spricht Wolf Rüdiger, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter der BBR Automotive: “Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz hat in unserem Unternehmen den höchsten Stellenwert.”
Während man sieht, wie ein Mitarbeiter mit einem Gabelstapler durch die Gänge zwischen Regalen im Lager fährt, erzählt Antonio Berlinches vom Betrieb: “Und wir haben Schichtbetrieb, wir haben Maschinen, wir haben Fuhrpark und das muss alles funktionieren.”, Wolf Rüdiger ergänzt: ”Nur wenn unsere Mitarbeiter sicher sind und gesund, kann dieses Unternehmen volle Leistung bringen.”
Eine Sprecherstimme erzählt von den Umständen vor dem neuen Eckenschutz: “Voll daneben gingen bei BBR jedoch bis vor Kurzem einige Kurvenfahrten im Regallager. Nicht selten fuhren Flurförderzeuge gegen den Anfahrschutz an der Regalecke.“, gleichzeitig werden exemplarische Auffahr-Situationen mit einem Gabelstapler an Regalecken gezeigt.
Michael Schulz, der Lagerleiter des Betriebs, sagt: “Und das gibt immer einen Schlag auf den Körper, einen Schlag aufs Material und einen Schlag gegen diese Maschinen.”, man sieht, wie er das Problem im Lager an der Regalecke noch einmal veranschaulicht: “Vermeintlich denkt man, dass hier noch jede Menge Platz zwischen dem Flurförderzeug und dem Regal ist. Dem ist aber nicht so, man hat jetzt bereits unten die Ecke touchiert.” Während er diesen Sachverhalt erläutert, demonstriert Michael Schulz an einem stehenden Gabelstapler, der an einer Regal-Ecke steht, das Gefahrenpotenzial.
Mit einer beschädigten Anfahrtsschutzecke in den Händen, veranschaulicht Thorsten Wilts, Fachkraft für Lagerlogistik der BBR in Geesthacht, den Mehraufwand, der durch den fehlenden Kantenschutz auf Augenhöhe verursacht wurde: “Die Beschädigungen dieser Anfahr-Schutzecken bestehen meistens darin, dass die Leute halt von hier aus, dagegen fahren und das ganze Blech in die Richtung gebogen wird“. Während er das sagt, zeigt er auf eine verbogene Seitenwand des Eckschutzes. „Wenn ich die ausbaue, muss ich die mit der Brechstange zurückbiegen, damit ich überhaupt an die Schraube rankomme. Und das ist halt 4- bis 10-mal im Monat der Fall gewesen“ Während dieser Schilderung zeigt Thorsten Wilts auf das Durchgangsloch für die Schraube, wo der Kantenschutz im Boden verankert wird.
Michael Schulz spricht über die Folgen der Beschädigungen: “Und wenn ein Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin dann nicht Bescheid sagen, dann hat man die Gefahr, dass diese Ecke eingedrückt ist und beim nächsten Mal fährt dann wieder jemand gegen und dann stürzt eventuell das Regal zusammen.” Während er dies sagt, sieht man eine Mitarbeiterin mit einem Gabelstapler gegen die Schutzecken an den Regalen fahren. Michael Schulz fährt fort: ”Und dann kam die Idee mit den Stangen, um diesen Kantenschutz einfach sichtbar zu machen. Auf Augenhöhe sehe ich das und kann dann besser dran vorbeifahren, ohne dort gegenzustoßen.” Während Michael Schulz dies sagt, ist zu sehen, wie eine Gabelstapler-Fahrerin sicher durch die Regalgänge fährt. Die schwarz-gelben Kantenschutz-Stangen ragen vom eigentlichen Kantenschutz senkrecht nach oben auf Augenhöhe der im Gabelstapler sitzenden Fahrerin, so dass diese auf einen Blick sieht, wo sich unterhalb des direkten Sichtbereichs die Regalecken befinden.
Thorsten Wilts erläutert die Entstehung und den Aufbau der Kantenschutz-Stangen.: “Also im Endeffekt war es Michaels Idee. Die Grundbasis dieser Signal-Stange ist erst einmal so ein Kabel-Rohr, wo man Kabel eigentlich durchzieht, was dann beklebt wird mit gelb schwarzem Klebeband, was ich dann hinterher an die Höhe der Ecke quasi anpasse, wo ich das Holz dann an einem Kabelkanal befestige und hinterher werden dann halt noch Löcher vorgestanzt, dass ich das dann einfacher an das an die Ecke rankriege.” Während Thorsten Wilts dies erklärt, werden die einzelnen Arbeitsschritte gezeigt.
“Wir haben den Vorteil, dass wir deutlich weniger Verschleiß an Ecken haben. Wir haben 100 Stück verbaut von den Signal-Stangen.”, sagt Daniel Bartels, Kommissionierer und Sicherheitsbeauftragter der BBR Automotive, während man im Bild sieht, wie Thorsten Wilts eine Signal-Stange an einem der Schutzecken befestigt.
Jan Holz, eine Lagerfachkraft äußert sich zum neuen Eckenschutz: “Im Vorbeifahren nimmt man eher die Ecken wahr, da der Orientierungspunkt im oberen Bereich liegt”. Janina Boderius, die Teamleiterin der Kommissionierung ergänzt: “damit wir die Ecken nicht kaputtfahren und optisch besser sehen können, wo wir hinfahren.”
Während man Janina Boderius sicher mit einem Flurförderzeug um eine Regalecke fahren sieht, sagt eine Sprecherstimme: “Eckenschutz auf Augenhöhe – 100 mal verbaut bei BBR in Geesthacht bei Hamburg.”
Abschließend sieht man erneut den Pokal des BGHW Präventionspreises „Die goldene Hand“ und daneben die Schrifteinblendung: „Die Goldene Hand 2023, Präventionspreis der BGHW“